Inhalt:Die Rede eines reaktionären Schuldirektors vor Kollegen, Eltern und Schülern einer westdeutschen Schule. Der Direktor kanzelt so gut wie alle Anwesenden in Bausch und Bogen ab, da sie irgendwelche "zersetzenden" Ideen vertreten oder tolerieren würden. - Nicht nur ein Stück über faschistischen Ungeist in der Schule, sondern über die Verketzerung humanistischer und demokratischer Ideen in der BRD.
Regie:Peter Groeger
Dramaturgie:Lutz Volke
Technische Realisierung:Rosemarie Schumann
Produktion:Rundfunk der DDR 1976
Erstausstrahlung:24.04.1976
Dauer:25 Minuten und 7 Sekunden
Mitwirkende:
Sprecher:Rolle/Funktion:
Wolfgang BruneckerDirektor

Inhalt:Mit seinem jüngsten Hörspiel hat Theodor Weißenborn eine hinterhältige Satire geschrieben, in der ein Vertreter reaktionärer Geisteshaltung im wahren Sinne des Wortes aus der Schule plaudert. Der Oberstudiendirektor verabschiedet Abiturienten, denen mit dem Zeugnis der Grad ihrer humanistischen Reife bescheinigt wird. Aber er liefert in seinen Ausführungen, mit denen er seine Widersacher, die Störenfriede und Revoluzzer, vernichtend treffen will, unfreiwillig die Bestätigung für deren Argumente, indem er die wahre Haltung zutage bringt, die hinter den wohltönenden Phrasen steht. Das Zeugnis humanistischer Reife, welches das Kollegium ausgestellt hat und welches sich der Direktor mit seiner Rede selbst auszustellen vermeint, erscheint in einem Blickwinkel, aus dem der Sinn aller Worte auf den Kopf gestellt scheint.
Regie:Friedhelm Ortmann
Produktion:Westdeutscher Rundfunk 1970
Erstausstrahlung:13.02.1971
Dauer:28 Minuten und 5 Sekunden
Mitwirkende:
Sprecher:
Martin Held