Klappentexte:

Ein höchst ritter- und schauerlicher Roman voller Schrecknisse und wundersamer Errettungen, voller staunenswerter Erweise von Edelmut und Tugendhaftigkeit, die den Leser aufs fesselndste unterhalten – nicht zuletzt dank ihrer unfreiwilligen Komik.

Theodor Weißenborn hat diesen »Renner« aus dem Jahr 1799 entdeckt und präsentiert ihn nun, mit einem leichten Augenzwinkern, dem geneigten Lesepublikum.

Buch-Umschlagfoto: Udo der Stählerne

Buchumschlag Vorderseite

"Udo der Stählerne" ist nicht nur ein höchst ritterlicher Roman, in dem Edelsinn und Tugendhaftigkeit alle Finsterlinge einer argen Welt überwinden; "Udo" ist auch ein höchst schauerlicher Roman, voller Schrecknisse und wundersamer Errettungen. Und er ist ein höchst spannender und dazu auch noch höchst komischer Roman.

Er spielt im Mittelalter, in der Kreuzfahrerzeit, und führt den Leser auf verschlungenen Wegen aus den düsteren Schluchten des waldreichen Harzgebirges durch die heißen Wüsten des Vorderen Orients bis in die geheimnisvollen Pyramiden Ägyptens und wieder zurück auf der abenteuerlichen Reise seines Helden, Udons eben, des Stählernen, hinter dessen eherner Schale ein höchst edel fühlendes Herz schlägt. Er sucht Kunibert, seinen Vater, welcher nach einem schurkischen Anschlag auf sein Leben verschollen ist, aber immer wieder höchst mysteriöse Lebenszeichen gibt, die Udons Wege leiten, auf denen er im Kerker schmachtende Jungfrauen befreit und Totgeglaubte ins Leben zurückbringt.

Ausgedacht hat sich das alles ein zu seiner Zeit höchst beliebter Verfasser, der zeitweilige Vicedirektor des Theaters in der Josephstadt (Wien) und höchst produktive Roman- und Stückeschreiber Joseph Alois Gleich (1772-1841), Schwiegervater des heute noch gespielten Dramatikers Ferdinand Raimund. Hunderte von Büchern und Dramen hat er geschrieben; darunter immer wieder Ritterromane; denn die waren um 1800 höchst begehrt und standen in allen Leihbibliotheken. Joseph Alois Gleich wusste, was seine Leser(innen) wünschten! Deshalb waren seine Bücher absolute "Renner". Und das Erstaunliche: Noch heute kann man sie lesen und sich damit aufs köstlichste unterhalten.

Höchst erfreulich also, dass Theodor Weißenborn diesen herrlichen Schmöker wiederentdeckt hat und ihn nun orthographisch entstaubt, aber in originaler Sprache mit einem leichten Augenzwinkern einem - hoffentlich - geneigten Lesepublikum höchst angelegentlich empfiehlt.

Inhalt:

  • 1. Kapitel - Kriegerische Szenen
  • 2. Kapitel - Die Ruinen von Drudenstein
  • 3. Kapitel - Die Feste Westenburg mit ihren Bewohnern
  • 4. Kapitel - Hilfe und Rettung
  • 5. Kapitel - Enthüllung verborgener Dinge
  • 6. Kapitel - Das Grabmal
  • 7. Kapitel - Der Eremit
  • 8. Kapitel - Eine nächtliche Erscheinung
  • 9. Kapitel - Schauerdinge
  • 10. Kapitel - Rettung der Unschuld
  • 11. Kapitel - Die Verborgenen
  • 12. Kapitel - Leiden statt Wonne
  • 13. Kapitel - Die wunderbaren
  • 14. Kapitel - Die Wunder klären sich auf
  • 15. Kapitel - Gespannte Erwartungen und Überraschungen
  • 16. Kapitel - Das verfolgende Schicksal ruht noch nicht
  • 17. Kapitel - Die heilige Feme
  • 18. Kapitel - Noch keine Hoffnung auf Freude
  • 19. Kapitel - Versöhnung mit dem Schicksal und Ruhe

Gebundene Ausgabe:208 Seiten
Verlag:Verlag Der Evangelischen Gesellschaft
Auflage:1. Auflage Juni 1991
Sprache:Deutsch
ISBN-10:3791817000
ISBN-13:978-3791817002