Klappentexte:

Die Frage nach dem Menschen, dem Sinn seines Schicksals, dem Quellort seines Denkens, Fühlens und Handelns steht im Mittelpunkt der Erzählungen Theodor Weißenborns. So sind es die Situationen des Auslotens, in denen das Verhältnis der Menschen untereinander, die Tragfähigkeit oder - im Gegenwurf - die Brüchigkeit ihrer Beziehungen erfahrbar wird, die uns Weißenborn vor Augen stellt, denen er nachspürt.

Buch-Umschlagfoto: Fegefeuer

Buchumschlag Vorderseite

Was erlebt ein Krebs-Kranker, der um seinen baldigen Tod weiß, wenn niemand bereit ist, auch sein Arzt nicht, ihm zu sagen, wie es um ihn steht; wenn er Dank sagen muß dafür, daß er endlich, nach beharrlichem, kraftraubendem und demütigendem Rückfragen, sein „Urteil“ erfährt?

Was durchlebt er auf seinem Weg vom Krankenhaus zur Familie? Was empfindet er bei all den „guten Genesungswünschen“ aus seinem Freundeskreis, von denen er weiß, daß sie für ihn nicht in Erfüllung gehen werden allein, ausgestoßen schon vor dem Tode durch die Angst oder das Desinteresse seiner Mitmenschen?

Inhalt:

  • Fegefeuer
  • Gewgessenes Brot, getrunkener Wein
  • Die Züge nach Morrow
  • Die Stimme des Herrn Gasenzer
  • Dein Mund hat danke gesagt
  • Maskenspiel für Jedermann
  • Wider die Unfähigkeit zu trauern
  • Die Sache mit Dad
  • Das Haus der Hänflinge
  • Der Augenblick vollkommenen Daseins

Taschenbuch Ausgabe:122 Seiten
Verlag:Verlag Urachhaus
Auflage:1987
Sprache:Deutsch
ISBN-10:3878385390
ISBN-13:978-3878385394