Klappentexte:

Ich heiße Peter Küpper und bin ein Zombie, weil mein Vater mich totgeschlagen hat.
Also richtig tot bin ich nicht. Ist ja auch klar. Weil Zombies, das sind welche, die sind nicht richtig tot und nicht richtig lebendig. Deshalb sind sie eben Zombies...
Die Oma hat gesagt, wir können wieder bei ihr wohnen, in Rimschweiler, meine Mutter und ich, und ich kann ein Kaninchen haben oder einen neuen Hund. Ich will aber keinen. Weil Kaninchen werden geschlachtet und aufgefressen und Hunde vergiftet oder vom Auto überfahren. Wie Igel.
Ich hab mal einen gesehen in Rimschweiler. Auf der Straße.
Wie Zombiebrei.
Aber eigentlich ist es mir egal, ob ich einen Hund habe und ob sie den in die Mülltonne schmeißen. Weil ich bin ein Zombie, und Zombies weinen nicht.

Pressestimmen:

"Diese bis in die Nuance von Sinn und Syntax reichende Genauigkeit des poetischen Ohrs - ein in unserer Literatur überaus seltener Fund!"
Prof. Dr. Ulrich Sonnemann

"Weißenborn hat mich das Fürchten gelehrt."
Ingmar Bergman

"Wie Weißenborn seine Aufgabe (die Pathographie) künstlerisch bewältigt, das macht diese dichterischen Plädoyers zu bedeutender Literatur."
NÜRNBERGER NACHRICHTEN

Buch-Umschlagfoto: Die Welt im Haigerloh

Buchumschlag Vorderseite

Inhalt:

  • Prolog
    An unsichtbaren Fäden
  • Die Stimme des Herrn Gasenzer
  • Gesang zu zweien in der Nacht
  • Der Abgeschiedene oder Die Ehrung eines Sohnes der Stadt
  • Auf dem Wege der Besserung
  • Eine Liebe und 800 Lire
  • Das Haus der Hänflinge
  • Eingeschlossen
  • Der Sündenhund
  • Als wie ein Rauch im Wind
  • Sechs Fuß hinab
  • kaputt oder ein ruhiger stiller abend
  • Das steinerne Meer
  • Fegefeuer
  • Brief einer Unpolitischen
  • Die Welt im Haigerloh
  • Epilog
    Die Hoffnung der Literaten
    Ein Pädagoge (Wolfgang Thorns) befragt einen Autor

Gebundene Ausgabe:240 Seiten
Verlag:Verlag Ralf Liebe
Auflage:1. Oktober 2010
Sprache:Deutsch
ISBN-10:3941037552
ISBN-13:978-3941037557