Klappentexte:

"Ich heiße Peter Kiwus und bin ein Zombie, weil mein Vater mich totgeschlagen hat.
Also, richtig tot bin ich nicht. Ist ja auch klar. Weil Zombies, das sind welche, die sind nicht richtig tot und nicht richtig lebendig.
Deshalb sind sie eben Zombies."

Theodor Weißenborn erzählt die Geschichte eines Jungen und seines Hundes, und er bedient sich dabei - manchen Deutschlehrern zum Graus! - des "Pausenjargons", also genau jener Sprache, die von Jugendlichen tatsächlich gesprochen wird. Hier wird - durch die sprachliche Virtuosität des Autors - ein zuvor geschmähter und verpönter Sprachgebrauch erstmalig literaturfähig.

Buch-Umschlagfoto: Der Sündenhund

Buchumschlag Vorderseite

Buch-Umschlagfoto: Der Sündenhund

Buchumschlag Rückseite

Pressestimmen:

"Ein Glücksfall! Ein Muß - für Jugendliche und Erwachsene"
Volksblatt Berlin

"Weißenbom spricht die Sprache derer, die nicht Zusammenkommen können, die Sprache der Einsamen, die Sprache der Kinder. Er ist ein Meister der Zwischentöne, ein sublimer Erzähler von Alltagsgeschichten: Wie Menschen sich treffen und wieder verlieren, wie Zärtlichkeit stirbt und Liebe entsteht - das wird behutsam geschildert, meist nüchtern, zuweilen poetisch. Weißenboms, Stil ist die Ehrlichkeit."
DIE RHEINPFALZ

"Ein Glücksfall! Ein Muss - für Jugendliche wie für Erwachsene."
VOLKSBLATT Berlin

"Menschenschicksale aus dem bürgerlichen Alltag: minutiös geschildert, atemberaubend nah beobachtet. Im Alltäglichen spürt Weißenbom mit bohrender Intensität das Doppeldeutige, Ungenannte, Missverständliche auf. Gerade dieser analytische Verstand macht den Reiz dieser Kurzgeschichten aus."
WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

"Da ist doch tatsächlich ein heutiger Schriftsteller, der von Erfüllungen zu erzählen weiß, von einer behutsam beginnenden Liebe und vom gemeinsamen Mut, der daraus erwächst (,Die Fahrt nach Manitoba4)! Man hat so etwas lange nicht gelesen. - Freilich nur im Kontext mit den Geschichten, die von Nicht-Erfüllungen handeln, von Zerstörungen und Lieblosigkeit, vom Verfehlen des Augenblicks und des Daseins, ist solch, positive Lektüre erlaubt. Soll man Goethes Zeile zitieren: ,So wunderbar ist das Leben gemischt? Nur wenn man damit nicht Beruhigung meint.
Lob des Daseins spendet der Dichter nur dort wahrhaftig, wo er die Klage nicht ausspart. Wahrhaftigkeit - das ist's, was man beim Lesen dieser Geschichten empfindet. Aus der Wahrhaftigkeit, mit der hier einer schreibt, folgt Verhaltenheit. Diese Geschichten erzählen auf einfache Weise vom Glück und Leid des Daseins. Sie lösen stille Trauer und stille Freude aus."
NÜRNBERGER ZEITUNG

Inhalt:

  • Der Sprung ins Ungewisse
  • Das rote Fohlen
  • Die Stimme des Her Gasenzer
  • Tempel des Geistes
  • Die Züge nach Morrow
  • Das Liebe-Haß-Spiel
  • Der Sündenhund
  • Die Fahrt nach Manitoba
  • Raymond und der Fisch
  • Saison in Lausanne
  • Abschied von Angela
  • Eine Liebe und 800 Lire
  • Der Hund im Thyssenkanal
  • Der Wächter des Wals
  • Ein heroisches Beispiel

Gebundene Ausgabe:220 Seiten
Verlag:Cornelia Riedel Verlag
Auflage:1990
Sprache:Deutsch
ISBN-10:3927937002
ISBN-13:978-3927937000