Klappentexte:

"Im Bernburger Hochwald, am felsigen Südhang des Eberkopfes" liegt das steinerne Meer, das diesen Erzählungen Theodor Weißenborns seinen Namen gab. Auf der Landkarte freilich wird man diesen Ort vergeblich suchen.

"Etwas an diesem Ort hatte mich angerührt, hatte mich an sich gezogen, mir die Schulter verstaucht, mich bezwungen, ich hatte ihn heimgesucht, diesen Ort, den ich kannte von Urbeginn an, und er ließ mich nicht fort... jenes Felsenmeer, das sich mir entdeckt hatte und das mir in der Folge zum Gleichnis wurde für die Welt, in der wir leben und sterben, diese einzige Welt, die wir haben, die uns birgt, indem sie uns freigibt, und die uns freigibt, indem sie uns birgt."

In der Hinneigung zu dieser verdrängten Wirklichkeit, aus dem Leben mit seinen Figuren, aus ihrer Nähe, aus einer imitatio animae fließt die Sprachkraft Weißenborns, aus der heraus er vermag, verborgene Seiten unseres Lebens ans Licht zu heben.

Buch-Umschlagfoto: Das steinerne Meer

Buchumschlag Vorderseite

Inhalt:

  • Das steinerne Meer
  • Im Aangesicht des Kreuzes
  • Ein Fest, das nicht dir galt
  • Infinitive
  • Saison in Lausanne
  • Staub
  • Die Welt im Haigerloh
  • Brief einer Unpolitischen

Taschenbuch Ausgabe:112 Seiten
Verlag:Urachhaus, Stuttgart
Auflage:1986
Sprache:Deutsch
ISBN-10:3878384645
ISBN-13:978-3878384649