Klappentexte:

Theodor Weißenborn, der Erfinder der blauen Bohnen, wurde 1933 in Düsseldorf geboren und nahm von da an pausenlos zu an Eigensinn und schlechtem Benehmen. Schon im zarten Kindesalter von sechs Jahren bekritzelte er mit Vorliebe sauberes weißes Papier. Seitdem besorgt er dies so gründlich, dass der dadurch angerichtete Schaden bis heute noch nicht abzusehen ist. Während seines erfolglosen Studiums der Rechtschreibung der deutschen Sprache verdiente er sich mühsam seinen Lebensunterhalt als Stiefelknecht, was auf seine vorangegangenen schlechten schulischen Leistungen zurückzuführen ist. Später arbeitete er noch als Staubsauger und Vampir, aber wie er selbst sagt ,,es war alles nichts Gescheites“ , so dass er schließlich Schriftsteller werden musste. Seitdem befindet er sich dauernd im Druck, und viele Verleger hatten schon unter ihm zu leiden. Aber darüber kann Weißenborn nur lachen. Und ansonsten? Nun, viele Leser kennen sein schludriges Geschreibsel bereits aus seinen anderen Büchern, einigen auch ist er durch seine total verhauene Doktorarbeit zum Thema ,,Das Rumpelstielzchen ein unheimlich kaputter Typ“ verdächtig geworden. Dennoch, wenn ihr ihn seht gebt ihm eine Chance! Duzt ihn und sagt „Theodor“ zu ihm, dann freut er sich. Und schließlich: Blaue Bohnen scharfe Messer also das ist echt ein Buch, das uns gerade noch gefehlt hat.

Buch-Umschlagfoto: Blaue Bohnen, scharfe Messer

Buchumschlag Vorderseite

SPANNEND WIE JAMES BOND.

WITZIG WIE MÜNCHHAUSEN.

ORIGINELL WIE DER AUTOR SELBST.

KEIN BUCH FÜR HUMORLOSE LESER.

Ob Gangsterjagd oder Schatzsuche auf dem Meeresgrund John Henrick und Mike Sparring sind als Privatdetektive dabei. Mit ihnen ihr schwarzer Boy, der als Reibachbäcker in Harlem aber das verraten wir erst später. Sie nehmen die Pferde auf den Rücken, wenn es denn gar nicht anders geht, und reiten zu Fuß weiter. Sie entdecken das unterirdische Goldland Dorado und wenig später den versunkenen Erdteil Atlantis, bringen mit Hilfe des Chinesen Bum Tsching, der kein R splechen kann, den Menschen und Opiumhändler Textor zur Strecke und sind dabei so flink, dass man sie oft an mehreren Stellen gleichzeitig zu sehen glaubt. Sie haben allesamt keinen ordentlichen Beruf erlernt, und man muss es ihnen deshalb hoch anrechnen, dass sie nicht Politiker geworden sind und auf faire Weise ihr Glück zu machen versuchen.

Was sie im Einzelnen dabei erleben, ist so haarsträubend, dass es auf keine Walfischhaut geht. Die Explosion im fünften Kapitel, wo sie nur um Haaresbreite dem Sprengstoffattentat des geheimnisvollen Atlantiden entgehen, ist so gigantisch, dass in der Druckerei des Ensslin-Verlages die Setzmaschinen in die Luft flogen. Wie sagte deshalb ein Kritiker, dem wir das Buch zu lesen gaben, nachdem er sich von der Lektüre erholt hatte? Er sagte, zutiefst erschüttert und hingerissen:

„Dieses Buch ist eine einzige Katastrophe.“

Dem haben wir nichts weiter hinzuzufügen.


Gebundene Ausgabe:190 Seiten
Verlag: Ensslin & Laiblin-Verlag
Auflage:1976
Sprache:Deutsch
ISBN-10:3770903773
ISBN-13:978-3770903771