Klappentexte:

Was macht ein junger Mann, der nicht sinnlos den Tag vertun will, der es ablehnt, mit den Händen in den Hosentaschen herumzustehen und finstere Pläne zu schmieden? Der nichts davon hält, als Stipendiat Geld durchzubringen und mit keiner Gegenleistung aufzuwarten? Der nicht als Vertreter von im Wert zweifelhaften Haushaltsgeräten von den Bühnen der Kinos hinab biedere Frauen mit großem Tamtam beschwatzen, den Gewinn in eine Porsche anlegen und mit Mädchen durchbringen will? Der sein Leben ordnen möchte, aber nirgends einen Widerhall, eine Hilfe findet, da die Leitbilder, die die ältere Generation ihm auf den Weg gegeben hat ein Seneca, ein Ignatius, ein Stifter , in entscheidender Situation ihre Ohnmacht erweisen? Gregor Thomae versucht s trotzdem. Er arbeitet verbissen, will seinen Weg als Schriftsteller gehen, zwingt sich zur Auseinandersetzung mit der Religion und verfällt schließlich dennoch der Unruhe, die ihn von allem forttreibt, was Halt geben könnte. So wird er zum Mittäter bei eine Gelegenheitscoup und handelt verwerflicher noch als seine Komplizen, indem er ein Mädchen, das ihn liebt, bewusst und mit satanischer Lust in die Katastrophe hineinzieht.

Buch-Umschlagfoto: Ausser Rufweite

Buchumschlag Vorderseite

Der Ambivalenz von Thomaes Wesen entsprechen die erzählerischen Mittel dieses Romans: der Wechsel zwischen ironisch distanziertem Bericht und monologischer Selbstrechtfertigung, der architektonische Bau des Ganzen und die Turbulenz der Einzelszenen.


Gebundene Ausgabe:304 Seiten
Verlag:List Verlag München
Auflage:1964)
Sprache:Deutsch
ISBN-10:
ISBN-13: